Essen und Kochen

Grillzeit – weiter geht es im Grillalphabet

Grillen kann jeder, die Frage ist nur wie… Folgend führen wir unser Grill-Alphabet weiter.

Die Flamme kann über vieles entscheiden.
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Lüftungsschieber: Im Boden und am Deckel des Holzkohlegrills hat es einen Luftschieber. Über diese beiden steuern Sie die Luftzufuhr. Damit das Feuer nicht erstickt, sollten Sie den Schieber im Boden während des Grillens immer geöffnet haben. Bei längerem Grillen ist es sinnvoll, wenn Sie nach zirka einer Stunde den Schieber mehrmals öffnen und schliessen, damit die Asche rausfällt und eine Verstopfung des Lüftungsschlitzes verhindert wird. Mit dem Deckel-Schieber bestimmen Sie die Brenngeschwindigkeit der Kohle. Je mehr Sauerstoff in den Grill kommt, desto heisser wird die Glut und desto schneller brennt sie auch nieder.

Marinaden erfüllen den Zweck, dass sie dem zu marinierenden Lebensmittel einen besonderen Geschmack geben und sie zudem das das Nahrungsmittel mürber machen.

Natron unterstützt Sie beim Putzen Ihres Grillrostes. Vermischen Sie dafür 25 Gramm Natronpulver mit einem halben Liter warmen Wasser. Dies mischen Sie gut und füllen es dann in eine Sprühflasche ab. Besprühen Sie nun ihren Grillrost von allen Seiten damit und lassen Sie die Lauge ungefähr eine Stunde einwirken. Anschliessend putzen Sie die Oberfläche mit warmem Wasser und etwas Abwaschmittel sauber. Bei hartnäckigem Eingebrannten können Sie den Rost auch in die Lösung einlegen und nach einigen Stunden erst säubern oder Sie rühren das Natron nur mit wenig Wasser zu einer Paste an. Diese bringen Sie dann auf, lassen Sie einwirken und waschen Sie nachher wieder ab. Link zum Natronbeitrag.

Oelen des Grillrostes ist nicht nötig. Denn sobald übriges Öl heruntertropft, wird die Flammenbildung gefördert, was wiederum die Gesundheit beeinflussen kann. Besser ist, wenn Sie dem Grillgut etwas Öl beifügen oder es damit bestreichen.

Pfannen passen nicht nur auf den Herd, sondern auch auf den Grill. Auf einer gelochten oder geschlitzten Grillpfanne aus rostfreiem Stahl lässt sich klein geschnittenes Gemüse sowie zarter Fisch sehr gut zubereiten. Wichtig ist, dass Sie Ihre Grillpfanne vor dem Belegen mit dem Grillgut richtig heiss einheizen.

Querbeet darf es beim Grill sein. Es passt nicht nur Fleisch oder Fisch auf den Grill, sondern auch Gemüse, Käse oder Nahrungsmittel aus pflanzlichen Produkten. Testen Sie sich durch.

Reinigung: Hier gibt es 1000 Tipps und Tricks. Am besten halten Sie sich an die Herstellerhinweise Ihres Grills. Wichtig ist, dass die Reinigungen regelmässig und gründlich erfolgt.

Spiess: Legen Sie Holzspiessli vor dem Bestecken ungefähr 30 Minuten in kaltes Wasser ein, damit sich das Grillgut am Tisch einfacher vom Spiessli wegnehmen lässt.

Tropfschalen aus Aluminium fangen heruntertropfendes Fett oder kleine Nahrungsmittelstücke auf. Somit bleibt der Grill länger sauber, es spart Ihnen Zeit beim Putzen und die Lebensdauer des Grills verlängert sich.

Uhr: Gerade für grosse Fleischstücke empfiehlt es sich, wenn Sie auf die Uhr schauen, damit Sie die Garzeit optimal überwachen können. Auch für den Hand-Hitze-Test ist eine Uhr mit Sekundenzeiger von Vorteil. Ein gekonntes Timing macht das Grillerlebnis noch schöner.

Verschliessbare Plastiksäcke: Zum Marinieren von Grillgut eigenen sich die wiederverschliessbaren Plastiksäcke besonders gut. Geben Sie dafür das Grillgut zusammen mit der Marinade ein, drücken Sie möglichst alle Luft heraus, verschliessen den Beutel und massieren Sie die Marinade ein. Die Marinade zieht so schnell ein, das Grillgut ist hygienisch verpackt und es läuft nichts aus.

Wender: Um das Grillgut zu wenden, eigenen sich Hilfsmittel, welche beim Griff einen leichten Knick aufweisen. So liegt die Hebefläche tiefer und Ihre Hand ist weiter entfernt von der Hitze.

Xanthan ist ein Bindemittel und ist oft in Würsten als Viskositätsverstärker enthalten.

Yamswurzeln können Sie ebenfalls grillieren und als Beilage servieren. Durch eine vorgängige Marinade können Sie den Yamsstücken Ihre persönliche Gewürznote verpassen.

Zange: Die Grillzange ist ein geeignetes Hilfsmittel, um Grillgut auf den Rost zu legen, darauf zu verschieben oder es am Schluss auf den Teller zu legen. Wichtig ist dabei, dass Sie das fertig gegarte Grillgut mit einer frischen und sauberen Zange vom Rost nehmen, damit es bestimmt keine Hygieneprobleme gibt nach dem Grillabend.

Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen!

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