Essen & Kochen

Haben Sie genug von Weihnachtsguetzli?

Die Feiertage sind vorbei und doch lagern in Ihren Dosen noch härtere Exemplare Weihnachtsguetzli?
Nutzen Sie die Chance und geben Sie dem Gebäck eine Verjüngungskur.

Weihnachtsguetzli
Hartes Gebäck zerkrümeln und gekonnt in einem Dessert integrieren.
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Mailänderli, Brunsli, Chräbeli, Sablés, Vanillekipferl und Lebkuchen. In der Adventszeit und über die Feiertage sind diese Guetzli beliebt. Im neuen Jahr angelangt, sind die Gelüste oft anders und die Weihnachtsguetzli liegen in der Dose, werden älter und härter. Dies ist jedoch kein Grund, die in Handarbeit hergestellten Gebäcke wegzuwerfen. Durch den Einbezug der Guetzli in anderen Speisen können Sie einerseits Food Waste verhindern und anderseits Geld sparen. Lassen Sie das Gebäck in neuem Glanz erstrahlen und überraschen Sie ihre Liebsten mit einem kreativen Dessert.

Folgend finden Sie drei Idee dazu.

Orangen-Schicht-Dessert aus Nuss- oder Butterguetzli für 4 Portionen: Schälen Sie zwei Orangen und entfernen Sie dabei möglichst viel der weissen Haut. Die einzelnen Orangenschnitze schneiden sie in grobe Stücke und verteilen diese auf vier Gläser. Dann mischen Sie 250 g Magerquark, 180 g Naturejoghurt und einen Esslöffel Zucker in eine Schüssel. Sobald Sie die Zutaten gut miteinander verrührt haben, ziehen Sie 1 dl geschlagenen Rahm unter die Creme. Verteilen Sie einen Viertel dieser Creme gleichmässig auf den Orangenstücken in den Gläsern. Dann hacken oder mörsern Sie pro Person drei bis vier alte Guetzli fein und verteilen alles bis auf zwei Esslöffel Krümel auf die Quark-Joghurt-Creme. Anschliessend verteilen Sie die restliche Creme darüber und bestreuen das Dessert mit den restlichen Krümeln.

Cheesecake mit Durchmesser von 20 cm: Nehmen Sie 250 g trockenes Weihnachtsgebäck und zermahlen sie diese fein. Mischen Sie die Krümel mit 50 g flüssiger Butter und verteilen Sie die Masse auf einem mit Backtrennpapier ausgelegten Springformboden von 20 cm Durchmesser. Pressen Sie die Masse möglichst fest und stellen Sie das ganze mindestens zwei Stunden kühl. Für die Füllung nehmen Sie 200 g Magerquark, 200 g Naturefrischkäse, zwei Eier, 75 g Zucker, einen Esslöffel Maisstärke und ein Päckli Vanillezucker. Das Ganze verrühren Sie zu einer glatten Masse und geben diese auf den gekühlten Guetzlikrümelboden. Anschliessend backen Sie den Kuchen während zirka 30 Minuten in der unteren Hälfte des auf 180°C vorgeheizten Ofens. Lassen Sie den Kuchen auf einem Gitter vollständig auskühlen und lösen Sie dann den Kuchen mit einem Messer vorsichtig vom Rand. Der Cheesecake schmeckt kalt am besten und kann bis zu drei Tagen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Kuchenteig für süsse Früchtewähen: Geben Sie 160 g Mehl und ¼ Teelöffel Salz in eine Schüssel. Vermahlen Sie 120 g Butterguetzli (Mailänderli, Sablées) möglichst fein und geben Sie diese mit 20 g kalten Butterflöckli in die Schüssel. Verreiben Sie diese Masse zwischen den Fingern zu einer gleichmässigen Masse und geben Sie einen halben Deziliter Wasser bei. Fügen Sie den Teig zusammen und legen Sie ihn zugedeckt für mindestens 30 Minuten kalt. Später können Sie ihn auf wenig Mehl auswallen und eine vorbereitete Wähenform damit belegen. Den Belag sowie das Backen der Wähe findet wie gewohnt statt.

Überraschen Sie Ihre Liebsten mit einem feinen Guetzli-Recycling.

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