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Den Weihnachtsbaum perfekt in Szene setzen

Wenn Weihnachten vor der Tür steht, merkt man das nicht nur am Kalender. Der Duft von Zimt und Vanille erfüllt die Räume, liebevolle Dekorationen verwandeln das Zuhause in ein Märchenland und vor allem Kinder können es kaum abwarten, bis es endlich Heiligabend ist.

Den Weihnachtsbaum perfekt in Szene setzen
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Autor:
Luzia Ebnöther

Der Weihnachtsbaum macht das Christfest erst wirklich festlich. Wer ihn umweltfreundlich kaufen will, greift auf heimische Bäume zurück und nicht auf Importe aus anderen Ländern. Bevor der Baum aber im Wohnzimmer steht, muss man ihn zunächst einmal nach Hause transportieren - gerade wenn die ausgesuchte Tanne sehr gross ist, sollte man sie aus Sicherheitsgründen nicht aufs Dach schnallen, sondern mit einem Anhänger transportieren. Eine flexibel zu montierende Kupplung sorgt dafür, dass das Auto schnell zur Zugmaschine umgerüstet werden kann - dem Transport steht so nichts mehr im Wege.

So bleibt der Baum lange frisch
u Hause angekommen, darf der Baum nicht direkt ins Wohnzimmer gestellt werden. Damit er lange frisch bleibt, ist es vielmehr sinnvoll, ihn bis zum Schmücken in der Garage oder einem kühlen Kellerraum aufzubewahren. Dabei stellt man den Stamm entweder in einen Eimer mit frischem Wasser oder in einen grossen Blumenkübel mit Erde, die regelmässig gegossen wird. Bevor der Baum in die gute Stube gebracht wird, sollte man eine dünne Scheibe vom Stamm absägen, sodass die Schnittfläche frisch bleibt. Wer keine Säge zur Hand hat: am unteren Ende mit einem scharfen Messer mehrmals in den Stamm schneiden. Diese Methode sorgt dafür, dass der Baum über die Leitungsbahnen schnell wieder Feuchtigkeit aufnehmen kann. Am besten stellt man den Baum dann in einen Ständer mit Wassertank. Das Netz erst aufschneiden, wenn der Baum bereits steht, und zwar von unten nach oben. Bevor er geschmückt wird, sollte man den Zweigen Gelegenheit geben, sich ungehindert auszubreiten. Um vorzeitiges Nadeln zu verhindern, hilft es, die Nadeln häufig mit frischem Wasser zu besprühen. Auch regelmässiges Lüften ist wichtig.

Dieser Baumschmuck liegt im Trend
as den Baumschmuck angeht, entscheidet der Geschmack. In vielen Familien ist das gemeinsame Basteln von Baumschmuck eine lieb gewordene Tradition. Darüber hinaus gibt es auch bei Baumschmuck Trends. Diese werden auf der internationalen Messe "Christmasworld" präsentiert, die traditionell im Januar stattfindet.

Einer dieser Trends rückt die Natürlichkeit in den Fokus. Christbaumkugeln in Creme, Braun oder Beerentönen gehören ebenso dazu wie Deko-Elemente aus Eicheln, Kastanien und Blättern, die man wunderbar selbst sammeln kann. Kontraste setzen bei diesem Thema Kugeln in Metallicfarben wie Gold, Kupfer oder Silber. Wer es dagegen kreativ und jung mag, wird in diesem Jahr mit Christbaumkugeln in Neonfarben glücklich. Knallgrün, leuchtendes Gelb oder leuchtendes Pink sind auf jeden Fall echte Hingucker am Tannenbaum. Eine sanftere Alternative sind dagegen zarte Pastelltöne für Christbaumkugeln, etwa Himmelblau, zartes Apricot oder Mintgrün. Aber auch die klassischen Farben der Weihnachtsdeko fehlen in diesem Jahr nicht: Grün, Gold und Rot sehen in der Kombination immer edel und gelungen aus. Allerdings muss niemand jedes Jahr eine komplette Weihnachtsdekoration neu kaufen, im Gegenteil: Gerade der Mix aus altem Baumschmuck, Selbstgemachtem und neuen Ideen macht den Charme eines Weihnachtsbaums aus.

Schmücken, aber richtig
Damit das Schmücken des Baums auch gut gelingt, gibt es einige hilfreiche Tipps. So sollte eine Lichterkette grundsätzlich zuerst angebracht werden; dabei an der Spitze anfangen und sich kreisförmig nach unten vorarbeiten. Genau umgekehrt hängt man dann die Kugeln auf: Die grössten kommen nach unten, mittlere und kleine Kugeln dagegen in den oberen Baumteil. Schwere Deko-Elemente und Kugeln kommen zudem in die Mitte des Baums, leichte dagegen an die Spitzen der Äste. So vermeidet man, dass diese sich durchbiegen. Wer eine Schmuckkette am Baum anbringen möchte, macht dies zum Schluss.  Denn damit kann man wunderbar kleine, optische Lücken verdecken. Die Krönung ist dann schliesslich der Weihnachtsstern auf der Spitze des Tannenbaums.

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