Gesundheit

Sauna - heisskalte Wohltat

Der Herbst zieht wieder ins Land ein und mit ihm lästige Infektionskrankheiten wie Erkältungen und Grippe. Die Abwehrkräfte frühzeitig zu stärken hilft, das Risiko von Schnupfen und Co. zu mindern.

Saunagänge und Wechselbäder
Kategorie:
Autor:
Luzia Ebnöther

Neben gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung an der frischen Luft helfen Saunagänge und Wechselbäder, das Immunsystem auf Trab zu bringen.

Für Herz und Geist
Schon die alten Römer wussten die entspannende und gesundheitsfördernde Wirkung von Saunabädern zu schätzen. Regelmässiges Saunieren verschafft reine Haut, stärkt Herz und Kreislauf und entschlackt den Körper. Die hohen Temperaturen sorgen für eine Erweiterung der Blutgefässe, wodurch die Durchblutung des Körpers und damit die Sauerstoffversorgung von Herz und Muskeln verbessert wird. Mit dem Einatmen der warmen Luft wird die Produktion von Abwehrstoffen in den Schleimhäuten erhöht und damit das Immunsystem gestärkt.

Was muss beachtet werden?
Die volle Wirkung des Schweisstreibens entfaltet sich erst durch die anschliessenden kalten Anwendungen. Das Abdampfen an der frischen Luft kühlt die Lungen und erhöht den Sauerstoffgehalt des Blutes. Kalte Güsse, Duschen und Bäder sorgen nach dem Saunagang dafür, dass sich die Gefässe wieder zusammenziehen. Der Kreislauf wird stabilisiert und die Herzfrequenz sinkt.

Wer sich optimal stärken will, geht möglichst einmal pro Woche in die Sauna. Ein Saunagang sollte dabei maximal 15 Minuten dauern und zwei- bis dreimal wiederholt werden. Dazwischen empfiehlt es sich, die Pausen von 10 bis 15 Minuten an der frischen Luft zu verbringen. Anschliessend kalt duschen und vor dem erneuten Betreten der Sauna gut abtrocknen. Ansonsten wird das Schwitzen unnötig verzögert.

Die sanfte Alternative
Wenn Sie sich krank fühlen, an Asthma, Venenproblemen, Bluthochdruck oder Herzproblemen leiden, sollten Sie auf den Saunagang verzichten. Alternativ können Sie aber Wechselbäder und -duschen (z.B. «Kneipp-Anwendungen» nach Sebastian Kneipp) durchführen. Dabei folgt auf ein drei bis fünf Minuten dauerndes Warmbad (37 bis 39 Grad Celsius) ein nur 10 bis 20 Sekunden dauerndes naturkaltes Bad, wobei der Wechsel zwischen den Temperaturen unmittelbar, das heisst ohne Unterbrechung, erfolgen muss. Diesen Wechsel zwischen warm und kalt sollten Sie dreimal wiederholen. Beginnen Sie stets mit warm und enden Sie immer mit kalt. Für die Anwendung zuhause eignen sich Wechselduschen nach dem gleichen Prinzip.

Beitrag an Ihr Wohlbefinden
SWICA-Versicherte erhalten aus den Zusatzversicherungen COMPLETA TOP und OPTIMA bis zu CHF 2‘000.– pro Jahr und aus den Spitalversicherungen bis zu CHF 3‘000.– an ärztlich verordnete Badekuren. Das persönliche Engagement zur Steigerung des Wohlbefindens unterstützt SWICA zudem mit Beiträgen aus der COMPLETA PRAEVENTA und OPTIMA an Abonnemente für Thermal- und Hallenbäder . Weitere Informationen zu den SWICA-Produkten finden Sie hier.

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