Gesundheit

Slow Down

Stress reduzieren mit einfachen Alltagstricks

Ruhiges Atmen hilft, Stress zu vermindern
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Wer kennt ihn nicht: Stress gehört bei Vielen von uns zum normalen Alltag. Schlecht sein muss er nicht zwingend, aber wenn er Ihre Gedanken und Handlungen lähmt, sollten Sie etwas unternehmen. Dieser Artikel soll Ihnen Möglichkeiten liefern, wie Sie dem Stress mit wenig Zeit, aber viel Wirkung begegnen.

 

Ent-Personalisieren

Manchmal kann es schon helfen, sich in stressreichen Situationen nicht mit dem Stress zu identifizieren. Wenn Ihnen auffällt, dass sich Ihr Stress geistig oder körperlich bemerkbar macht, beispielsweise als Nervosität, heisst das: Nicht Sie sind nervös, sondern sie empfinden Nervosität. Sagen Sie zu sich selbst: «Ich spüre gerade Nervosität. Das ist okay, es ist in dieser stressigen Situation verständlich, dass ich so empfinde.» Lassen Sie Ihre Empfindung zu und sagen Sie ihr, dass Sie sich um sie kümmern. Begegnen Sie sich selbst mit Wärme und Fürsorge, wie einer guten Freundin. Annehmen ist ein wichtiger Schritt, um sich nicht in einer Emotion zu verlieren. Nehmen Sie sich und Ihre Empfindungen wahr und ernst, anstatt diese abzulehnen.

 

Atmen

Wenn Sie überhaupt nicht wissen, wo Ihnen der Kopf steht: Machen Sie eine kurze Atempause. Setzen Sie sich aufrecht und bequem hin und atmen Sie zehn Mal langsam ein und aus. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem. Versuchen Sie, den gesamten Atemzug zu verfolgen. Ihre Augen während dieser kurzen Pause zu schliessen, kann Ihnen beim Entspannen helfen.

 

Kommunizieren

Wenn Sie immer wieder das Gefühl haben, dass Sie überlastet sind: Teilen Sie dies Ihrem Umfeld mit. Eine offene und ehrliche Kommunikation ist sowohl für Sie als auch für Ihre Arbeitskollegen wichtig. Sie nehmen sich selbst und Ihre Grenzen ernst und verbessern Ihre Situation aktiv. Ihr Umfeld nimmt wahr, wo Sie stehen und kann besser auf Ihr Empfinden reagieren. Wichtig beim Kommunizieren von Gefühlen und Bedürfnissen ist das Sprechen in der Ich-Form.

 

Positiv Denken

Nehmen Sie sich abends vor dem Einschlafen Zeit, um an drei Dinge zu denken, die heute positiv waren. Dies kann ein leckeres Essen, eine nette Begrüssung oder eine Aufgabe sein, welche Sie gelöst haben. Denken Sie solange wie möglich an diese schönen Momente und versuchen Sie, das Gefühl, welches Sie dabei verspürt haben, nochmals zu geniessen. Dies kann Ihnen helfen, entspannter einzuschlafen und Ihren Alltag positiver wahrzunehmen.

 

Von Herzen hoffe ich, dass Sie eine ruhige Vorweihnachtszeit haben. Und dass Ihnen mein Artikel eine Inspiration in allfälligen, stressreicheren Situationen ist.

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