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Türkis

Der Türkis gilt als einer der ältesten Schmucksteine der Welt.

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Autor:
Natalie Zumbrunn

Der Name des Edelsteins stammt aus der französischen Bezeichnung «pierre turquoise». Übersetzt heisst das «türkischer Stein». Zu diesem Namen kam es, da fälschlicherweise angenommen wurde, dass die Türkei das Ursprungsland des Edelsteins sei. Tatsächlich wurden in der Türkei Türkise aus Persien nur gehandelt und gelangten von dort nach Europa. Erst durch die Kreuzfahrer wurde der blaugrüne Türkis in Europa bekannt.

Seine Farbe kann zwischen verschiedenen Blautönen variieren und reicht von hell zu dunkel. Meist wird er von braunen, grauen oder schwarzen Adern durchzogen. Dank seiner faszinierenden Farbe wurde er bereits vor langer Zeit von vielen Kulturen als Glücksbringer und heiliger Stein verehrt. Aus diesem Grund wurde er im alten Ägypten auch für Schmuck für die Herrscher verwendet.

Auf dem Markt sind häufig gefärbter Howlith und Magnesit anzutreffen. Es gibt auch eine Vielzahl von gepressten, geklebten oder gesinterten Imitationen. Diese werden aus diversen Kupfer- und Aluminiumkomponenten hergestellt.

Besonders wertvoll sind solche Edelsteine, welche besonders wenige bis keine Adern aufweisen. Diese sind besonders rar. Normalerweise wird der Edelstein zu Perlen oder einem Cabochon verarbeitet. Bei einem Cabochonschliff ist die Unterseite flach geschliffen und die Oberseite abgerundet. Die Oberfläche des Türkis ist sehr porös. Aus diesem Grund wird er häufig mit Wachs, Öl, Kunstharz oder Kunststoff behandelt. Trotzdem kann die Farbe durch Schweiss, Laugen, Kosmetika, Haarstray und ähnliches verderben. Sie sollten es ebenfalls vermeiden, den Türkis für längere Zeit der Sonne auszusetzen. Durch natürliche Austrocknung bleicht der Türkis langsam aus, was durch die Sonne verstärkt werden kann.

Der Türkis ist der Edelstein des Geburtsmonats Dezember. Astrologisch wird er dem Sternzeichen Wassermann zugewiesen. Er öffnet den Wassermännern die Augen für die Realität. Für das Sternzeichen Zwilling und die Waage ist der Türkis ein wichtiger Nebenstein. Er schützt den Zwilling vor negativen Einflüssen und hilft der Waage mit neuem Optimismus durch schwere Zeiten.
Bekannt ist der Türkis dafür, dass er Schutz bieten und vor Gefahren warnen soll. Er soll das Selbstbewusstsein stärken, die Kommunikationsfähigkeit verbessern und das Durchsetzungsvermögen fördern. Auch bei Depressionen kann er durch seine Kraft, sich selbst zu schützen, unterstützend wirken. Er gleicht das Gemüt aus, bringt Sie wieder auf andere Gedanken und schenkt Ihnen die Lebenskraft, um Ihr Leben zu bewältigen.

Wenn Sie ihn als Heilstein benutzen, sollten Sie ihn nur für kurze Zeit am Körper tragen oder bei Bedarf einsetzen. Einmal im Monat sollten sie den Türkis in Hämatit-Trommelsteinen entladen und ihn anschliessend über Nacht mit einem Bergkristall wieder aufladen.

Zu den Wirkkräften von Mineralsteinen gibt es keine wissenschaftlichen Nachweise.

Wir wünschen Ihnen viel Spass.

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