Ernährung

Baby-Brei selbstgemacht - das sollten Sie beachten

Einfach und in kurzer Zeit ein Menu für Ihr Baby

Ab dem 5. Lebensmonat ergänzen nach und nach die Baby-Breie die Muttermilch.
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Wann wird Beikost eingeführt
Mit der Beikost – dem Baby-Brei – sollten Sie frühestens ab dem 5. Monat, spätestens ab dem 7. Monat beginnen. Ab dem 5. Monat sind der Darm und die Nieren Ihres Babies genug entwickelt, um die Beikost zu verdauen. Wann genau der Zeitpunkt zum Start der Beikost beginnt, ist von Kind zu Kind sehr individuell. Je nach Entwicklungsstand und Gewichtsverlauf Ihres Babys, sowie seine Fähigkeit mit einem Löffel zu essen, bestimmt den Moment der Einführung der Beikost. Wenn Sie merken, dass Ihr Kind Interesse am Löffel zeigt, ist ein guter Startmoment.
Ab dem 7. Monat werden die Eisenreserven des Säuglings rar, deshalb sollten Sie spätestens dann mit der Beikost beginnen.

 

Welcher Brei zuerst
Gestartet wird mit einem Gemüsebrei, gut verträgliche Gemüsesorten sind Rüebli, Fenchel, Brokkoliröschen, Zucchini, Kürbis oder Blumenkohlröschen. Am Anfang sollten Sie darauf achten, pro Woche immer nur eine Sorte auszuprobieren. Ihr Kind braucht keine Geschmacksabwechslung in diesem Alter, sondern es geht darum, sich an Konsistenz, Löffel, Körperhaltung und, und, und zu gewöhnen. Da hilft es, wenn wenigstens der Essensgeschmack gleich bleibt. Sobald das Essen von Brei besser funktioniert, können Sie dem Gemüse eine Kartoffel beifügen. Sollte es weiterhin gut funktionieren können Sie den Brei mit etwas magerem, püriertem Fleisch und einem Esslöffel Rapsöl ergänzen. 

Fertigbreie im Handeln unterstehen einem strengen Lebensmittelgesetzt. Jedoch haben selbstgemachten Baby-Breis Vorteile; Sie wissen, welche Zutaten enthalten sind, sparen Verpackung und können die Ernährung Ihres Babys sehr abwechslungsreich gestalten. 


So geht’s

Jeweils für eine Portion:

  • Gemüsebrei: 90-100g Gemüse waschen, schälen und feinschneiden. Kochen Sie es in wenig Wasser ohne Salz. Danach etwas Wasser beifügen und pürieren. 
  • Gemüse-Kartoffelbrei: 90-100g Gemüse, 40-60g Kartoffel waschen, schälen und feinschneiden. Kochen Sie es in wenig Wasser ohne Salz. Danach etwas Wasser beifügen und pürieren. 
  • Gemüse-Kartoffel-Fleischbrei: 90-100g Gemüse, 40-60g Kartoffel waschen, schälen und feinschneiden. 20-30g Fleisch kleinschneiden. Kochen Sie es in wenig Wasser ohne Salz. Danach etwas Wasser beifügen und pürieren.

Beachten Sie, die Breie nicht zu würzen. Ihr Baby braucht noch keine Gewürze. Zudem können Gewürze mit ihren Inhaltsstoffen den noch nicht ausgereiften Verdauungsapparat Ihres Babys überfordern.

 

Bevor Sie den Brei Ihrem Baby füttern, fügen Sie einen Esslöffel Öl hinzu. Achten Sie darauf ein hochwertiges Pflanzenöl, zum Beispiel Rapsöl zu verwenden. Das Öl wird benötigt, dass auch die fettlöslichen Vitamine und gesunde Fette aufgenommen werden.

 

Baby-Brei auf Vorrat
Sie können die Babybreie auch vorrätig herstellen. Kochen Sie jedes Gemüse, Getreide wie auch Fleisch einzeln und in grösseren Portionen. Sie können so in gleicher Zeit, mehrerer Portionen herstellen. Zur Aufbewahrung eignen sich Eiswürfelbehälter. Füllen Sie die ausgekühlten und pürierten Breie in den Behälter ein. Danach decken Sie ihn mit einer Folie ab und frieren ihn ein. Breikomponenten können so beliebig miteinander kombiniert werden. Nehmen Sie den jeweiligen Eiswürfelbehälter aus dem Gefrierfach und drücken die gewünschten Portionen in ein Gefäss. Im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur auftauen lassen und erwärmen. Fügen Sie anschliessend das Öl bei - schon kann gegessen werden.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Ausprobieren.

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