Essen und Kochen

Kochen leichter gemacht: Sieden

Nahrungsmittel wie Teigwaren, Reis, Hülsenfrüchte, Kartoffeln oder Eier werden beim Sieden in wallender oder kochender Flüssigkeit gegart. Das Kochwasser wird nicht weiterverwendet.

Sieden in kochendem Wasser.
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Unter den Überbegriff «Sieden» fallen auch das Auskochen, Blanchieren und Pochieren. In diesem Artikel beschränken wir uns auf das normale Sieden. Die anderen Zubereitungsvorgänge finden Sie in den kommenden Wochen hier.

 

Dieses Material benötigen Sie für das Sieden:

Chromstahlpfanne, Kelle, Abtropfsieb und Nahrungsmittel

 

Schrittweise zum Resultat:
1. Füllen Sie eine genügend grosse Chromstahlpfanne zu zwei Drittel mit Wasser und stellen die gefüllte Pfanne auf den Herd. Um Zeit und Energie zu sparen, setzen Sie einen passenden Deckel auf die Pfanne.
2. Stellen Sie den Herd bei der ausgewählten Platte auf die höchste Stufe und warten Sie, bis das Wasser kocht. Dies erkennen Sie daran, dass die Luftblasen sich wild auf der Wasseroberfläche bewegen. Vom Boden aufsteigende einzelne Luftblasen sind erst die Vorboten, dann heisst es noch etwas Geduld.
3. Weiter geben Sie pro Liter Wasser in der Pfanne einen halben Esslöffel Salz dazu. Das Wasser wird sich sofort «beruhigen».
4. Nun rühren Sie mit einer Kelle die Nahrungsmittel dazu. Dies können Teigwaren, Hülsenfrüchte, Reis, Kartoffeln oder Eier sein. Für letztere geben Sie zusätzlich noch einen Esslöffel Kräuteressig zum Salzwasser bei und legen die Eier vorsichtig mit einem Löffel ins heisse Wasser.
5. Nun kochen Sie die Nahrungsmittel gar. Die Kochzeit von Teigwaren oder Reis entnehmen Sie am besten dem Aufdruck der Verpackung. Die Eier kochen Sie nach gewünschtem Festigkeitsgrad – je länger gekocht, desto fester der Inhalt. Hülsenfrüchte, meistens lohnt es sich, diese vor dem Ko-chen einige Stunden im Wasser einweichen zu lassen. Richten Sie sich bei der Kochzeit auch hier nach Empfehlung auf der Verpackung.
6. Testen Sie wenig Nahrungsmittel nach der vorgegebenen Kochzeit und entscheiden Sie selber, ob es die von Ihnen gewünschte Garstufe erreicht hat.
7. Nehmen Sie ein grosses Sieb zu Hand, legen Sie dieses in den Ausguss und leeren Sie das Wasser ab. Im Sieb können die Nahrungsmittel noch etwas abtropfen, bevor Sie diese in eine Schüssel, auf Teller oder zu einer Sauce geben.

 

Tipps:
- Damit Teigwaren nach dem Abtropfen in der Pfanne oder der Schüssel nicht zusammenkleben, reicht es, einige Esslöffel Kochwasser aufzubehalten und diese unter die Teigwaren zu mischen.
- Pochieren ist auch eine Art des Siedens und bedeutet «Garen knapp unter dem Siedepunkt». So werden zum Beispiel Eier ohne Schale pochiert. Das Eiweiss und Eigelb bleibt durch die weniger grosse Bewegung der Wassermoleküle besser zusammen und das Ei bleibt kompakter.
 

Morgen erscheint hier das Rezept für Teigwaren an einer schnellen Dörrtomatensauce.

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