Ernährung

Rund ums Ei

Haben Sie gewusst, dass…?

Das Hühnerei als kleines Kraftpacket!
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Eier liefern uns wichtige Nährstoffe und stellen ausserdem ein echter Leckerbissen dar. Ob als Rührei, Spiegelei, Frühstücksei oder in Kuchen, sie sind vielseitig zu geniessen. Ein Huhn benötigt gerade mal vierundzwanzig Stunden, um ein Ei zu legen. Im Durschnitt wiegt dieses zwischen fünfzig und sechzig Gramm.

 

Nährstoffe eines Hühnereis

Ein Ei besteht aus der Kalkschale, dem Eiklar und Eigelb. Die Nährstoffe eines Hühnereis sind sehr vielseitig und wertvoll. Vitamin A, D, E, K sowie die B-Gruppe sowie Kalzium, Natrium, Kalium und Eisen sind reichlich enthalten. Die Nährstoffe eines Hühnereis sind daher so wertvoll, da 94% von unserem Körper aufgenommen werden können. Daher gelten Sie als konzentrierter Nährstofflieferant. Das Eiklar besteht aus 87% Wasser, 11% Eiweiss und 1% Kohlenhydraten. Neben 50% Wasser und 16% Eiweiss befindet sich im Eigelb zusätzlich 32% gesättigte und ungesättigte Fette sowie Cholesterin. Die Theorie, dass Eier schlecht aufgrund hohen Cholesterinwerten sind, wurde widerlegt. Eier sind für Klein und Gross eine wichtige Eiweissquelle und sollten daher regelmässig auf dem Teller landen. Hühnereier sind auch als Kleinkindnahrung und leichte Kost gut geeignet. Dabei gilt zu beachten, dass sie hart gekocht oder gebraten, schwerer verdaulich sind als weich gekochte Eier.

 

Eierfarbe

Die Farbe von Hühnereiern hängt von der Hühnerrasse ab. Während reinrassige Hühner mit weissen Ohrscheiben weisse Eier legen, sind braune Eier von Hühnern mit braunen Ohrscheiben. Die Eierfarbe hat also nichts mit dem Gefieder eines Huhns zu tun.

 

Kennzeichnung von Eiern

Jedes Ei hat einen sogenannten Erzeugercode, welcher auf der Schale aufgedruckt ist und die Haltungsform bestimmt. In Europa gilt folgende Klassifizierung:

0 = Bio-Eier (Freilandhaltung mit Futter aus ökologischem Anbau)

1 = Freilandhaltung

2 = Bodenhaltung

3 = Kleingruppenkäfig (ist in der Schweiz verboten)

Hühnereier aus Freilandhaltung kosten etwas mehr, sind qualitativ jedoch hochwertiger und unterstützen eine angemessene Tierhaltung.

 

Lagerung und Frischetest

Die Eischale ist luftdurchlässig und umhüllt Eiklar und Eidotter. In der Kalkschale sind zirka zehntausend Poren, die den Luftaustausch beim Brutvorgang ermöglichen. Eier können bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wichtig dabei ist, dass die Eier nicht gewaschen werden. Denn jedes Ei ist mit einer Schutzschicht, der sogenannten Cuticula, überzogen. Sie verhindert das Eindringen von Keimen. Werden die Eier gewaschen, wird diese Schutzschicht zerstört. Eier sind zirka zwanzig Tag lang haltbar, wenn sie richtig gelagert werden.

Sie sind sich nicht sicher, ob die Eier noch frisch genug sind? Der folgende Frischetest gibt Aufschluss:

Legen Sie das Ei in ein Glas kaltes Wasser. Bleibt es am Boden, so ist es frisch. Schwimmt es hingegen an die Wasseroberfläche, ist es vermutlich nicht mehr geniessbar.

 

Wie mögen Sie Ihre Eier am liebsten? Geniessen Sie das kleine Kraftpacket mit allen Sinnen.

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