Gesundheit

Sauna für die Gesundheit

Wechselbad der Temperaturen

Sauna tut Körper und Seele gut!
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Die Wintermonate bringen jeweils auch Erkältungen und Grippeerkrankungen mit sich. Da ist ein starkes Immunsystem ein wichtiger Begleiter. Saunagänge können neben wohltuender Entspannung und einer Auszeit vom Alltag auch das Immunsystem stärken.

 

Wie wirken die warmen Temperaturen?

  • Der Wärmereiz weitet alle Gefässe, der Körper wird mehr durchblutet. Durch den Kältereiz werden die Gefässe wieder verengt. Dieses „Training“ stärkt den Kreislauf.
  • Die Haut wird besser durchblutet und so mit Sauerstoff und Feuchtigkeit versorgt. Sie strahlt länger gesund.
  • Wärme entspannt – Muskeln werden mehr durchblutet und Verspannungen können sich lösen.
  • Auch die Schleimhäute werden verstärkt durchblutet und so die Sekretabsonderung gefördert. Das Durchatmen fällt wieder leichter.
  • Durch die Wärme in der Sauna steigt die Körpertemperatur um ein bis zwei Grad an, was ähnlich hoch wie bei Fieber ist. Um den „Fieberschub“ zu bekämpfen werden Abwehrzellen ausgeschüttet. Diese Abwehrzellen sind dann aktiv und bekämpfen auch Erkältungsviren.
  • Abfallstoffe ausschwemmen – das Wasser, das der Körper beim Schwitzen verliert wird erst aus dem Blut gewonnen. Sinkt der Wasserpegel im Blut zu stark ab wird Wasser aus den Fett- und Muskelzellen mobilisiert um das Blut wieder zu verdünnen. In diesem Wasser befinden sich auch gelöste Abfallstoffe, die via Urin ausgeschieden werden.

 

Richtig saunieren
Bereiten Sie Ihren Saunagang vor. Packen Sie ausreichend früh die nötigen Utensilien wie Badetuch oder Bademantel, rutschfeste Badelatschen, Duschmittel und Getränke ein.

  • Die Sauna ist auch zum Entspannen da – wenn Sie direkt von der Arbeit oder vom Einkaufsstress kommen, legen Sie sich erst eine halbe Stunde hin, um runter zu fahren.
  • Nicht auf vollen oder leeren Magen in die Sauna. Machen Sie nach einer schweren Mahlzeit erst eine Pause oder essen Sie einen leichten Snack, bevor Sie saunieren. Sonst besteht die Gefahr von Kreislaufproblemen.
  • Erst aufwärmen. Nutzen Sie die warme Sauna erst, wenn Sie selber aufgewärmt sind. Wenn Sie frierend in die Sauna gehen, könnte es ebenfalls Kreislaufprobleme geben. Wärmen Sie sich mit einer warmen Dusche oder einem heissen Getränk auf.
  • Fangen Sie kurz an. Für Anfänger reichen zwei bis drei Saunagänge von ein paar wenigen Minuten.
  • Nach der Wärme immer abkühlen – unter der Dusche oder draussen im Schnee. Nach der Abkühlung für 20 bis 30 Minuten ruhen.
  • Gehen Sie nur in die Sauna, wenn Sie sich wohl fühlen! Wird es Ihnen unwohl, verlassen Sie die Sauna sofort und legen Sie sich hin. Informieren Sie auch jemanden im Raum, dass es Ihnen unwohl ist.

 

Gestärkt durch die restlichen Wintermonate – da kann das nass-kalte Wetter Ihnen nichts anhaben.

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