Ferienzeit

Fliegen mit dem Baby

Daran sollten Sie für Ihre Flugreise mit dem Baby denken.

Fliegen – auch mit Babies eine Option.
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Autor:
Natalie Zumbrunn

Wenn Ihr Baby erst ein paar Monate alt ist, macht es ihm noch nicht so viel aus, zu reisen, es quengelt nicht so viel rum wie ein drei- oder vierjähriges Kind. Das sollten Sie doch eigentlich ausnutzen und mit Ihrem Kleinen verreisen. 

Wie früh soll man mit Babies fliegen?

Nach Gesprächen mit Kinderärzten wird eine unterste Altersgrenze von zwei bis drei Monaten empfohlen.

Wichtig ist hierbei das Thema Sicherheit an Bord.

  • Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihr Kind so sicher wie möglich zu transportieren. Bei deutschen Fluggesellschaften ist die häufigste Variante, dass die Kinder auf dem Schoss der angeschnallten Eltern sitzen und gar nicht gesichert sind. Allerdings ist dies eher eine Notlösung. Im Notfall müsste ein Erwachsener das Kind einfach nur festhalten. Zudem ist hier der Klappmessereffekt nicht auszuschliessen, das heisst, es könnte sein, dass der Erwachsene das Baby im Notfall erquetscht.
  • Diese Gefahr besteht auch, wenn Sie einen so genannten Loop-Belt nutzen. Dieser ist ein zusätzlicher Kindergurt, der am Beckengurt des Erwachsenen befestigt wird.
  • Für Babys unter sechs Monaten und einer Körpergrösse unter 65 Zentimeter können sie einen Baby-Basket der Fluglinie nutzen. Die speziellen Bettchen werden in der ersten Eltern-Kind-Reihe an der Wand vor dem Sitz eingehängt. Da diese Plätze sehr begrenzt sind, sollte frühzeitig reserviert werden.
  • Ab dem Alter von zwei Jahren gilt meist der ermässigte Kinderpreis, der aber zugleich einen Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz beinhaltet. Dabei schnallen sich die Kinder mit dem normalen Gurt an.

Sie sollten immer das Wesen Ihres Kindes berücksichtigen, wenn Sie sich überlegen zu fliegen. Ein sehr schreckhaftes, ängstliches Baby sollte vielleicht noch nicht in den Flieger mitgenommen werden. Ein ruhiges, aufgeschlossenes Kleinkind ist dagegen eher unproblematisch.

Übrigens : Vergessen Sie bei Reisen ins Ausland nicht den Kinder-Reisepass. Den braucht schon ein Säugling.

Kommentare

Und der Druckausgleich?

Leider können nicht alle Kinder glücklich fliegen. Ich habe auf jeden Fall schon Babies erlebt, die im Flugzeug geschrien haben wie am Spiess. Erst herzerweichend, mit zunehmender Dauer extrem nervend.
Ich nehme an, die Kinder leiden, weil sie den entstehenden Druck im Ohr nicht ausgleichen können. Da hilft dann nur noch Stillen oder bei grösseren Kindern etwas zum Kauen.

Druck ausgleichen

Weitere Möglichkeiten des Druckausgleichs sind:
Nuggeln (auch der Schoppen oder Nuggi geht; also Kleinkindern immer wieder etwas zum Trinken anbieten.
Intensives Lutschen eines Bonbons
Dann für ältere Kinder: Grimassen schneiden.

Kennen Sie weitere Tipps & Tricks?

Dann fügen Sie sie unten doch an. Besten Dank.

Das Löwenspiel hat uns schon geholfen!

Bei uns hat das Löwenspiel die gewünschte Abhilfe gebracht. Dabei gilt's, dem Löwen gleich, den Mund soweit aufzumachen wie es eben geht. Zuerst der Papa dann die reiche Kinderschar. Zusammen mit dem "Rrrroarrr" vergessen die Kinder ihr Unwohlsein und auch der Druck nimmt damit ab. Einzig die Banknachbarn ärgern sich jetzt über das Löwengebrüll statt über das Kindergeschrei.

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