Gesundheit

Zahnen beim Baby

Wenn die Beisserchen spriessen

Da müssen alle Babies durch
Weitere Artikel zum Thema:
Kategorie:
Autor:
Natalie Zumbrunn

Die Zahnbildung beginnt bereit schon in Mamas Bauch ab der sechsten Schwangerschaftswoche. Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat beginnen der Zahnschmelz und das Dentin zu verkalken. Wenn ein Baby auf die Welt kommt, sind die Milchzähne bereits ausgebildet und verbergen sich noch im Kieferknochen.

Wann die Zähne durchbrechen und welche Begleitsymptome damit verbunden sind, ist bei jedem Baby unterschiedlich. Einige Babies haben weder Schmerzen noch sonstige Symptome und plopp – auf einmal sind die ersten Zähne da. Andere haben Begleiterscheinungen wie:

  • Vermehrter Speichelfluss
  • Schmerzen
  • Unruhe und Rastlosigkeit
  • Unruhigen Schlaf
  • Gerötete Wangen
  • Auf dem Zahnfleisch lutschen, beissen oder reiben
  • Angeschwollenes, bläuliches Zahnfleisch
  • Einen reduzierten Appetit
  • Fieber

 

Das Zahnen kann bis zu einem Jahr dauern. Ab zirka zweieinhalb Jahren sind alle Milchzähne durchgebrochen.
Wie lange ein Zahn benötigt, um aus dem Zahnfleisch zu wachsen, ist unterschiedlich. Der Prozess kann von einigen Tagen bis zu Wochen dauern. Meistens bereiten die ersten Zähne die grössten Beschwerden.

 

Was unternehmen, wenn Ihr Baby Begleitsymptome beim Zahnen hat?

  • Damit die Zähne schneller durchbrechen, beissen Babys gerne auf etwas Hartes. Dafür eignen sich Beissringe.
  • Es gibt Babys, die es wohlig empfinden, wenn die Beissringe kühl sind. Legen Sie die Beissringe dafür in den Kühlschrank. Nie aber in den Tiefkühler, um Erfrierungserscheinungen zu verhindern.
  • Auch das Beissen auf den Nuggi kann die Schmerzen etwas beruhigen.
  • Auf homöopathischer Basis gibt es Globuli, die extra für zahnende Babys hergestellt werden.
  • Wenn die Schmerzen zu gross sind, können Sie ein Zahnungsgel verwenden. Achten Sie darauf, dass er zahnschonend, schmerz-betäubend und desinfizierend ist.
  • Wenn Ihr Baby schon älter als 6 Monate ist, können Sie ihm auch Brotrinde, zuckerlosen Zwieback oder Brotstangen zum darauf Kauen geben.

 

Wenn die Beschwerden langanhaltend sind und die Symptome bleiben, sollten Sie Ihren Kinderzahnarzt aufsuchen.

 

Bleiben Sie ruhig – ein ruhiger Pol und Ihre Liebe kann die Beschwerden Ihres Babys zwar nicht verschwinden lassen, aber es kann sich an Ihnen anlehnen.

Kommentar hinzufügen

Facebook

Verwandte Artikel

Folsäure ist nicht nur vor und während…
Stillen bringt für Mütter und Babys…
  •  
  • 1 von 29

Buchtipp

Schlecht gelaunt, reizbar und müde. Heißhunger, geschwollene Beine, Ziehen in…
Autor: Dr. Andrea Flammer ISBN / EAN: 978-3-89993-629-2
0