Sport & Gesundheit

Ab in den Schnee - wie uns Wintersport fit hält IT TEST

Keine Frage: Verschneite Winterlandschaften sind schön anzusehen. Doch zum Bewundern allein ist die weisse Pracht viel zu schade. Raus aus der Wohnung, hinein in den Schnee – Ihre Gesundheit weiss die Überwindung zu schätzen.

Winter-Landscape
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Autor:
Luzia Ebnöther

 

Tief durchatmen beim Skilanglauf
Die Skipisten sind wieder einmal hoffnungslos überfüllt? Warum wechseln Sie nicht in die Skilanglaufspur? Gerade Ihrer Lunge tut der Ausdauersport im Schnee gut. Um den hohen Sauerstoffbedarf Ihrer Muskeln beim Skilanglauf zu decken, müssen Sie tief durchatmen. Lange Atempausen gibt es hier nicht – sehr zur Freude Ihres Lungenvolumens. Nach und nach gewinnt es an Kapazität.

Übrigens: Skilanglauf ist ausserdem ein echter Kalorienkiller. In einer Stunde verbrauchen Sie zwischen 800 und 1'000 Kalorien.

 

Schneeschuhwandern – Ihrem Blutdruck zuliebe Wer es im Winter gerne ruhiger angehen lässt, geht Schneeschuhwandern. Die langsame und gleichmässige Bewegung regt nicht nur die Durchblutung an, sondern senkt auch den Blutdruck. Eine angenehme Art, Herzinfarkt und Schlaganfall vorzubeugen.

Noch reizvoller ist die Schneeschuhwanderung in märchenhaften Winterlandschaften. Von seiner schönsten Seite erleben Sie den Winter auf einer Tour in Lappland. Glitzernde, vereiste Seen, endlose Schneelandschaften, stolze Rentiere und ab und an ein kleines verirrtes Holzhaus: Im hohen Norden dreht sich die Welt noch ein wenig langsamer.

Doch bitte nichts überstürzen: Schneeschuhwandern wirkt im Vergleich zum Ski- und Rodelsport zwar einfach, setzt aber dennoch eine gewisse Eingewöhnungsphase voraus. Anfängern genügt eine Viertelstunde. Das klappt wunderbar? Dann steigern Sie sich Schritt für Schritt, bis Sie mühelos zwei Stunden schaffen.

 

Rodeln – Adrenalinkick für die Muskeln
as Gesundheitsgeheimnis von Rodeln ist einfach: Sie sind ständig in Bewegung. Das beginnt schon beim Aufstieg. Während Sie Ihren Rodel auf den Berg schieben, stärken Sie Ihre Waden- und Oberschenkelmuskulatur. Nebenbei fördern Sie Ihre Lungenfunktion. Das eigentliche Krafttraining aber findet erst bei der Abfahrt statt. Ihre Muskeln in Bauch und Rücken wechseln ständig zwischen Anspannung und Entspannung.

 

Eislaufen – weg mit dem Winterspeck
Wer durch Bewegung möglichst schnell ein paar Winterpfunde verlieren will, wagt sich auf die Eisbahn. Durch das ständige Auf und Ab der Waden- und Oberschenkelmuskulatur läuft die Fettverbrennung auf Hochtouren. Mindestens 800 Kalorien gehen in einer Stunde Eislaufen verloren. Auch Erschöpfung und Müdigkeit fahren Sie einfach weg. Allein die kühle Winterluft bringt den Kreislauf auf Trab.

Am meisten profitiert übrigens der Gesässmuskel vom Eislauftraining. Die Disziplin eignet sich deshalb besonders für Vielsitzer. Da der Gesässmuskel sich durch das ständige Sitzen mit der Zeit zurückbildet, ist es notwendig, ihn aktiv zu trainieren. Auf der Eislaufbahn ist die beste Gelegenheit dazu.

 

Blutdoping beim Ski Alpin
Wer braucht teure Zellkuren, wenn er Ski fahren kann? Nichts bringt die Zellen natürlicher in Schwung als steile Abfahrten. Durch die körperliche Aktivität in dünner Luft erhöht sich nämlich die Sauerstoffaufnahme, das Blut ist voll frischem Sauerstoff. Blutdoping nennt sich diese Zellkur. Nicht ohne Grund trainieren Leistungssportler gern in extremen Höhenlagen.

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